Kurt
Droßel, Präsident des Rotary-Clubs Karlstadt-Arnstein, überreichte Bürgermeister
Roland Metz ein Buch in original Holzdruck aus dem 16. Jahrhundert. Dieses Buch
behandelt die damaligen Methoden der Tierheilkunde, speziell über die Heilkunde
der Pferde.
Der
Verfasser war ein gewisser Johann Feser, neben dem später sehr bekannten Ignaz
Michael Schmitt, ein weiterer zum damaligen Zeitpunkt bekannter Sohn Arnsteins.
Johann Feser lebte um das Jahr 1570, war Stallmeister des Herzogtums Franken und
des Bistums Würzburg, hatte in Frankfurt studiert und war später Professor der
freien Künste. Außerdem war sein Vater viele Jahre Bürgermeister in Arnstein.
Dieses
Buch über die Pferdeheilkunde, welches Johan Feser vom Lateinischen ins
Deutsche übersetzte, tauchte vor einiger Zeit als Originalausgabe bei einer
Auktion auf und wurde zu einem Preis den der Stadtrat möglicherweise nicht zur
Verfügung gestellt hätte, angeboten. Aus diesem Grunde ersteigerte der
Rotary-Club diesen original Holzdruck und stellte ihn der Stadt Arnstein zur
Verfügung.
Bürgermeister
Roland Metz hob den hohen ideellen Wert dieses Buches hervor und bedankte sich für
die Überlassung dieses Buches beim Präsidenten des Rotary-Clubs
Karlstadt-Arnstein, Kurt Droßel.

Am
Samstag, den 21. Dezember 1996 übergab eine kleine Delegation unseres Clubs
unter Beisein der örtlichen Presse offiziell unser Gemeindienstprojekt an die
Kinderhilfe in Laudenbach. Herr Breunig, der Vertreter der Kinderhilfe bedankte
sich nochmals recht herzlich für unsere großzügige Unterstützung der Kinder.
Da die Arbeiten aufgrund der Witterung noch nicht vollständig abgeschlossen
werden konnten, erfolgen Anfang nächsten Jahres noch einige Nacharbeiten.


Das Gruppenfoto für die Presse bei der Übergabe unseres Gemeindienstprojektes und H. Breunig mit einem kleinen Präsent für die Freunde des Clubs
In der Aula der Karlstadter Realschule verbreitete sich am Sonntag, den 29.11.1998 ein ansteckender Virus. Von Stuhlreihe zu Stuhlreihe pflanzte sich das so genannte Auktionsfieber fort.
Wie ein Ritual wiederholte sich die Ansteckung immer wieder: Zwei junge Damen hielten ein buntes Bild ins Scheinwerferlicht, 150 Augenpaare fixierten das Objekt und nicht selten schnellten gleich duzende Arme mit gelben Bieterkarten in die Höhe. Mit allmählich steigendem Preis schrumpfte schließlich die Zahl der gelben Karten bis zu einem diskret geführten Duell um den Kauf des Bildes.
So kletterte ein begehrtes Gemälde von dem angesetzten 400 Mark hoch auf 1.400. Das Objekt 'Nilpferde' startete bei 600 Mark und wechselte 'zum Dritten' für 2.260 Mark den Besitzer.
Von 182 angebotenen Objekten fanden bis auf wenige alle neue Besitzer. Nicht immer endete die Preisspirale vierstellig. Drucke oder Semigraphen schnappte manch einer für 20 oder 30 Mark weg. Bezahlen durften die Käufer bar, mit Scheck oder Kreditkarten.
Nach dreistündigem Versteigerungsmarathon zählte Rotary-Präsident Hans-Dieter Böhmer 38.000 Mark in der Kasse. Überrascht, glücklich und stolz fühlte sich Clubmeister Rainer Gonska. "Schön, dass so viele Karlstadter der Einladung gefolgt sind" sagte er.
Bang hatte der Rotary Club dieser bisher einzigartigen Kunstauktion in Karlstadt geharrt. Trotz großer Veranstaltungskonkurrenz an diesem ersten Advent fanden auch auswärtige Besucher den Weg in die Realschule.
Ein weiterer Rotarier dürfte tief durchgeatmet haben, als er die Menschenmasse und anschließend die Geldmenge sah: Wolfgang Merklein, der eine glückliche Hand hatte mit seiner Initiative zu dieser Auktion. Monatelang hatte er als künstlerischer Leiter kreuz und quer durch die gesamte Republik geschrieben und telefoniert und bei Rotary-Freunden und anderen namhaften Künstlern Werke erbeten, nach Möglichkeit Originale.
Wie peinlich hätte diese Auktion enden können, wenn die Resonanz nicht derartig großartig gewesen wäre! Man stelle sich vor, Merklein hätte kleinlaut die allermeisten Werke zurückschicken müssen - ganz abgesehen von den extremen Versandkosten mit den hohen Versicherungssummen. Immerhin gaben die Künstler ihre Schätze völlig kostenlos ab, obwohl manche von ihnen kein Geld zu verschenkt haben und nicht gewohnt sind, etwas unter dem üblichen Marktwert abzugeben. Für sie bleibt neben dem Gefühl der guten Tat eine Spendenquittung in Höhe des Versteigerungserlöses.
Ohne ehrenamtlichen Gemeinschaftsgeist ließe sich eine derart aufwendige Veranstaltung für einen caritativen Zweck nicht organisieren. Hätte nicht der Würzburger Profi-Auktionator Ernst Zemanek auf seine Provision verzichtet, hätte nicht die Realschule in beispielhafter Kooperation Tische und Bänke aus den Klassenzimmern in den Flur und 100 Stühle in die Aula geräumt, wäre die Aktion mit der Auktion unmöglich gewesen.
Welche Sorgfalt brachte der Rotary-Club auf, die Veranstaltung abzurunden: die übersichtliche Präsentation zur Besichtigung der werke, der Auktionskatalog, das Engagement eines Klassik-Trios der Realschule, die Dekoration der Aula, die sonst eher durch ihren Beton- und Rote-Fliesen-Charme besticht, die improvisierte Cafeteria, in welcher die Damen des Clubs Softdrinks, Kaffee und Christstollen anboten.
Lohn aller Bemühungen war nicht nur die Summe von 38.000 Mark, sondern möglicherweise sogar eine Verdoppelung des Betrags. Der District-Governor für Franken/Thüringen aus der Rotary-Organisation war begeistert und gibt an die Europazentrale in Zürich einen wohlwollenden Bericht. Bei positiver Entscheidung wirkt die Verdoppelung der Summe.
Zweck der Auktion war eine Mutter-Kind-Station in Sucre, Bolivien zu unterstützen. Die Missionsstation dient als Geburtskrankenhaus für mehrere hundert Kinder jährlich, als Krankenhaus, als Schule und als Internat.

(der Bericht entstand aus einer Vorlage der Main-Post)

Zur offizielle Einweihung des Skater- und des Steerball-Platzes an der B27 fanden sich (von links) Edi Köhler (Mitarbeiter der Stadt Karlstadt), Rainer Gonsko, Achim Schreck (Rotary-Club Mitglieder), Wolfgang Merklein (Stadtrat), Hans-Dieter Böhmer (Rotary-Club Präsident) uns Bürgermeister Karl-Heinz Keller ein. Im Gegensatz zu den vielen Jugendlichen, die ebenfalls dabei waren, hatten sie keine Inline-Skates mitgebracht. Von Anfang an nahmen die Karlstadter Jugendlichen die Anlage mit Begeisterung an. Zunächst standen die Rampen ungünstig, so dass zu wenig Platz war, um ordentlich Anlauf nehmen zu können. Die Benutzung erfolgt auf eigene Gefahr. Um genehmigungsfrei erstellt werden zu können, durfte der Platz höchstens 300 m² haben. Jugendliche und Stadt stellten die Rampen gemeinsam um. Der Rotary-Club hat mit mehr als 16.000 DM alle Geräte - Rampen und den Streetballkorb - finanziert. Die Stadt und das Zementwerk sorgten für den Bau der Asphaltflächen. Die Anlage musste auf verlangen des Straßenbauamtes eingezäunt werden. Eine 'Skaterparty' wird im Laufe des Sommers auf Einladung der Stadt Karlstadt ebenfalls stattfinden, versprach der Bürgermeister.
(der Bericht entstand aus einer Vorlage der Main-Post)
Der RC Karlstadt-Arnstein hat mit eigenen Mitteln und mit der großzügigen Spende von Herrn Ludwig Schraud aus Arnstein das Low-Cost-Shelter-Projetes in Indien zur Errichtung von einfachen Häuser für Obdachlose Familien in Indien unterstützt. Insgesamt flossen über den Rotary Club karlstadt-Arnstein 18.300 US-Dollar nach Indien.

Der Rotary-Club Karlstadt-Arnstein veranstaltete am 21. November 2000 ein Wohltätigkeitskonzert mit dem Heeresmusikkorps 12 aus Veitshöchheim. Mit etwa 550 Besuchern war die Musikhalle in Gambach fast ausverkauft. Auch musikalisch war des Konzert ein voller Erfolg.
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Der Rotary-Club konnte die Einnahmen von 10.000.- DM vollständig an den Trägerverein für die offene Kinder- und Jugendarbeit Karlstadt e.V. (TROJA) zur Finanzierung der Ausstattung des neuen Jugendzentrums übergeben, weil die Kosten für die Veranstaltung komplett von Sponsoren übernommen wurden. Daneben hat der Musikverein Gambach und die Freiwillige Feuerwehr durch Bereitstellung der Halle und durch die Übernahme der Parkeinweisung und Absicherung zum Erfolg der Veranstaltung beigetragen.
Der RC Karlstadt-Arnstein hat für die Unterstützung der Einrichtung für die Stammzelltheraphie in Würzburg eine Summe von 10.000.- DM aufgebracht.
Anlässlich des Benefizkonzerts am 15.09.2001 wurde die Spende, auf 17.000.- DM durch die Unterstützung weitere Clubs aufgestockt, an die Organisatorin der Initiative zur Unterstützung der Stammzellthearphie überreicht.

Der RC Karlstadt-Arnstein mit der Organisation des Main-Wern-Mitmachfestivals und den damit gesammelten Spenden eine Summe von 10.000.- Euro für die Musikschulen in Karlstadt und Arnstein aufgebracht.

Der RC Karlstadt-Arnstein hat besonders engagierte Schüler verschiedener Schulen im Clubgebiet ausgezeichnet. neben einer Urkunde gab es einen kleinen Preis als Anerkennung für ehrenamtliche Tätigkeiten an der Schule.
